Die Werner-Dicke-Schule
Die Werner-Dicke-Schule (WDS) ist eine staatlich anerkannte Ganztagsschule für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderungen. In der WDS leben und lernen Schülerinnen und Schüler von der Eingangsstufe bis zur Klasse 10.
Wir möchten körperbehinderte Kinder und Jugendliche unterstützen und ermuntern, ihr Leben in der Gesellschaft möglichst selbstständig und eigenverantwortlich zu gestalten.
Wir ermöglichen jedem Kind und jedem Jugendlichen mit körperlichen Beeinträchtigungen eine angemessene Förderung und den bestmöglichen Schulabschluss durch:
Das Leitbild zum Download Besonderheiten im SchullebenKlassenfahrten - Highlights im Schulleben
Regelmäßige Klassenfahrten zählen zu den "Highlights" im Leben unserer Schülerinnen und Schüler. Sie haben einen besonderen Stellen wert, weil sie die Selbständigkeit und das gemeinschaftsgefühl stärken. Intensive Arbeit in Projektwochen
In den Projektwochen wählen die Schülerinnen und Schüler ihre Themen selbst, an denen sie eine Woche lang klassenübergreifend intensiv arbeiten. So sind u.a. eine Klangwand und eine Kräuterpyramide entstanden. Im zweijährigem Rhythmus werden hier die Bilder für den eigenen Kalender erstellt. Zwei Projekte führen hinaus nach Spiekeroog bzw. zum Segeln auf die Elbe. ProjekttagEinmal in der Woche, am Projkettag, arbeiten die Schülerinnen und schüler bis Jahrgang 7 fächerübergreifend und handlungsorientiert an verschiedenen Themen. PraxistagSchülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 beschäftigen sich am wöchentlichen Praxistag mit lebenspraktischen und berufsvorbereitenden Themen, wie z.B. Schulwerkstatt, Cafeteria, Büro + Kommunikation und Umgang mit Bus und Bahn. Schule in BewegungSchulsportfahrten
Unsere Schule bietet auch integrative Schulsportfahrten an. Hier treffen sich behinderte und nicht behinderte Schülerinnen und Schüler zum Skifahren, Kajakfahren und zu Rad- und Handybiketouren. Reiten
Ein beliebtes Angebot ist das Reiten. Der Umgang mit dem Pferd, seine Pflege und die Erfahrung, auf hohem Rücken getragen zu werden, sind ein besonderes Erlebnis für alle Sinne. TrainingsangebotePsychomotorikIm Rahmen der Physiotherapie gibt es ein Psychomotorikangebot. Hier erfahren Kinder notwendige Entwicklungsanreize durch das Zusammenspiel von Bewegen, Denken, Fühlen und Orientieren im Spiel mit anderen. Aufmerksamkeit und KonzentrationWir haben ein Trainingsprogramm zur Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration (AKO) entwickelt, das den Schülerinnen und Schülern Strategien zur Steuerung ihres Verhaltens vermittelt. Mobiler DienstKörperbehinderte Schüler und Schülerinnen werden an anderen allgemein bildenen Schulen durch den Mobilen Dinest der Werner-Dicke-Schule unterstützt. WohngruppenplätzeFür Schülerinnen und Schüler stehen im Wohn- und Betreuungsbereich der Annastift Leben und Lernen gGmbH Wohngruppenplätze zur Verfügung. Kooperationsklasse Nienburg
Seit September 2007 führt die WDS eine Kooperationsklasse in den Räumen der Grundschule Alpheide.
Die Werner-Dicke-Schule beteiligt sich an der Ausschreibung für den Jakob-Muth-Preis 2009.Der Namensgeber des bundesweiten Preises, der Bochumer Professor Jakob Muth (1927-93), hatte sich intensiv für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder eingesetzt. Unter dem Motto "Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung" zeichnet der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" in diesem Jahr erstmalig Schulen aus, die behinderte und nicht behinderte Kinder vorbildlich zusammen unterrichten. Projektträger sind die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission. Durch unser Modellprojekt in Nienburg (s.o.), in dem privater und öffentlicher Träger konstruktiv zusammengearbeitet haben, geben wir den Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarfen die Chance, zusammen mit den Grundschulkindern zu lernen. Zudem wird ihnen die weite Fahrt nach Hannover erspart. "Wenn behinderte Kinder inklusiv - d.h. gemeinsam mit nicht behinderten Kindern - unterrichtet werden, sind die Bildungschancen deutlich größer, als wenn sie nur mit anderen behinderten Kindern zusammen sind. Von einem gemeinsamen Unterricht mit individueller Förderung profitieren am Ende alle Kinder." (Frau Evers-Meyer)
Die seit Anfang 2009 verbindliche UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen fordert auch für Deutschland, schulische Bildung möglichst inklusiv zu gestalten. Inklusion bedeutet praktisch, alle Kinder gemeinsam zu unterrichten.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||